Monatliches Archiv des Oktober, 2010

Brauchtum erhalten

So wie in alten Zeiten ernteten auch wir vom Ferienhaus Zotter heuer unseren Woarz ( Maiskolben) für unsere Ponys.

Zur Zeit wo es noch keine Mähdrescher gab, wurden die Hanggepflückten Woarzkolben  in der Tenne (Schuppen) geleert und Abends trafen sich die Dorfleut im Schuppen und machten sich über die Woarzkolben her. Woazstrizel

Mit fleißigen Händen wurden die umschlingten Blätter bis auf ein paar vom Kolben ausgelöst. 2-3 ließ man am Kolben die danach zu je 4 Stück zusammengebunden wurden. Fertiggeknüpft wurden sie auf Stangen gefedelt und zum Trocknen aufgehängt.

Nach getaner Arbeit gab es eine kräftige Jause und Musik. Vor Jahren kamen die Lind’n (Blätter) in die Strohsäcken der Betten.

Jüngster Global Master

Der jüngste „Global Master Chef“ der Welt “Peter Troißinger jun.” 

Es ist die höchste kulinarische Zertifizierung in der Karriere eines Kochs, auf die Peter Troißinger jun.(24 Jahre)vom Malerwinkl in Hatzendorf als Jüngster Weltweit  nun stolz verweisen darf. Am 12.09.2010 erhielt er das Zertifikat „Global Master Chef“ (internationaler Küchenmeister) des Weltbundes der Kochverbände (WACS) im Rahmen der internationalen Gastronomie-Messe in Innsbruck.   

Überreichung der Urkunde

Überreichung der Urkunde

Präsident des WACS in Europa, Reinhold Metz, nahm gemeinsam mit WACS-Ehrenpräsident Bill Gallagher die feierliche Verleihung der Urkunde und Medaille vor. Weltweit dürfen sich nur 600 Küchenprofis „Global Master Chef“ nennen, darunter Starkoch Werner Matt, der ebenfalls in Innsbruck ausgezeichnet wurde. Fleiß, Talent und Liebe zum Kochen, das ist das Ergebnis für solche  Auszeichnungen.  

wacs_global_master

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 Die Praxisjahre  absolvierte er in  Werfen im Salzburger Land bei Karl & Rudi Obauer, im Steirereck am Pogusch und in Wien am Stadtpark.
Jetzt im Malewinkl, ein kurzes Gastspiel, dann geht’s  voraussichtlich weiter nach Asien…. In Gedanken wird schon fleißig an neuen Konzepten gearbeitet, wo “Nachhaltigkeit und Gentechnikfrei “, eine große Rollle spielen. 

 

Peter jun. und Anna Troißinger,Weinhof Scharl im Malerwinkl

Peter jun. und Anna Troißinger,Weinhof Scharl im Malerwinkl

Küchenmeister 2010

Küchemmeisterprüfung 2010

Es ist bald wieder Junkerzeit!

Den Weinbauern kann man zur Zeit gut beim Lesen der Trauben beobachten oder auch Helfen. Man weiß sofort es ist bald wieder Junkerzeit.

Der Junker ist ein Jungwein. Es ist der erste Wein im Jahr und wird traditionsgemäß am Mittwoch vor Martini das erste Mal ausgeschenkt (Heuer: 10. November). Typisch für den Junker ist das Etikett mit dem Junkerhut. Viele Weinbauern, darunter auch Martin Wippel, lassen ihren Wein mit strengen Qualitätskriterien prüfen, damit sie ihren Wein unter dem Namen Junker präsentieren können. Auf zahlreichen Junkerpräsentationen kann man dann den Wein verkosten und genießen.

Prost!

Der Allerheiligenstriezel

„Allerheiligenstriezel“
Gebäck mit Tradition

Jahrhundertelang war es üblich, die Armen zu Allerheiligen mit Brot zu beschenken. Auch wenn dieser Brauch in Vergessenheit geraten ist, ist es in vielen Teilen Österreichs noch üblich, dass die Patenkinder an diesem Tag von ihrer “Godn” einen Striezel bekommen.
Sein Name erinnert daran, dass es in Zeiten geringeren Wohlstands üblich war, die weniger Begüterten zu Allerheiligen mit einem Striezel zu beschenken. Ursprünglich wurde die Brotspende dem Andenken der Toten gewidmet. Im Volksglauben war die Vorstellung verankert, die Verstorbenen müssten genauso wie die Lebenden Nahrung erhalten.
Peter Rosegger schildert, wie der Brauch im 19. Jahrhundert in der Steiermark abgelaufen ist: Schon ein paar Tage vor Allerheiligen wurde in den Bauernhäusern begonnen, die Striezel zu backen. Mehrere hundert Brote wurden vorbereitet. “Am Vorabend des Allerheiligenfestes nun ziehen die Armen in ganzen Familien scharenweise von Haus zu Haus, von Ort zu Ort, und jedes hat seinen Sack oder seinen Korb (…) Sie kommen ins Haus, sie stehen an der Türschwelle, sie grüßen mit dem vielstimmigen Ruf ‚Bitt gar schön um einen Allerheiligenstriezel!’”. Die “Striezelbettler” wurden von den Bauern mit Freude willkommen geheißen, denn eine große Anzahl von Heiligenstriezelsammlern galt als Vorbote eines gesegneten Jahres. Jedes “Vergelt’s Gott, Allerheiligen” sei, so der Glaube, für das Kornfeld mehr wert als ein guter Dünger.
Unsere Gäste am Alten Gehöft erfreuen sich alljährlich an meinem selbstgebackenen Allerheiligenstriezel.
Seit heuer hat meine Striezelwerkstatt einen Gehilfen. Enkerl Matthias werkt mit Eifer, hilft den Teig bearbeiten, in Rollen formen und bestreicht die fertigen Striezel mit Ei. Und der Hagelzucker darf natürlich auf keinem Striezel fehlen. Der gute Duft durchströmt die Küche und lässt das Wasser im Mund zusammenlaufen.
Schon zur Tradition geworden ist unser Striezelfrühstück am Allerheiligentag. Mit Butter bestrichen und hausgemachter Marillenmarmelade schmeckt uns der Striezel am besten.
Für jene, die ihren Allerheiligenstriezel selbst backen wollen lädt das folgende Rezept, welches von mir schon eine jahrzehntelange Erprobungsphase hat, zum Probieren ein. Viel Spaß und gutes Gelingen!

 

Allerheiligenstriezel zum Selberbacken        Rezept von Maria Schöllauf
Zutaten:                                                             Altes Gehöft am Lormanberg
500g Mehl (Universal od. ½ glatt, ½ griffig))
1 TL Salz
1 W Germ frisch (od. 1 Pkt. Trockenhefe)
etwas mehr als1/4 l Milch
60 g Kristallzucker, 1 Vanillezucker
60 g Butter

geriebene Zitronenschale (Biozitrone)
Ei zum Bestreichen – Hagelzucker zum Bestreuen
Zubereitung:
Aus den Zutaten einen Germteig bereiten und an einem warmen Ort rasten lassen. Einmal zusammenschlagen und erneut aufgehen lassen.
Den Teig durchkneten und in sechs gleich große Teile teilen.
Diese zu daumendicken, gleich langen Rollen formen, die an beiden Enden leicht spitz zulaufen sollen. Flechten der Rollen. Geflochtenen Striezel auf das mit Backpapier ausgelegte Blech geben und nochmals ca. 30 Minuten an einem warmen Ort gehen lassen.
Mit versprudeltem Ei bestreichen, mit Hagelzucker bestreuen. Bei 180° C ins vorgeheizte Backrohr geben und ca. 45 Minuten backen. Guten
Appetit!

 

Herbst = Herrlich!

eine Idylle mitten im Weingarten

Das letzte Wochenende hat uns ja wirklich wieder wettermäßig entschädigt ! SOOO ein herrliches ,sonniges Herbstwetter – da hat es uns nicht im Haus gehalten!

Wandern im schönen Vulkanland war angesagt!

wir versuchen immer wieder etwas Neues im eigenen Umfeld zu entdecken – diesmal zog es Klaus und mich von Fehring Richtung Trautmannsdorf.
Wir waren zum Gelben-Muskateller-Fest geladen – wir wußten nicht genau was uns erwartet – aber unser Spaziergang entlang der Handspur auf den Spuren der Vulkane wurde wirklich entlohnt!!!

einige Fotos sagen mehr als 1000 Worte…..

Aussichtsturm

Klapotez

Holz-Sitzgruppe von Familie Feuerstein?