Das heurige Jahr bescherte uns eine reiche Obsternte. Ob Äpfel, Weinbergpfirsiche, Isabellatrauben, Birnen oder Zwetschken – die Ausbeute an Marmeladen und Gelees ist hoch. Heute wurden wir mit Quitten beschenkt, die haben wir gleich in unserer Hausmanufaktur veredelt. Gerne kredenzen wir die Leckereien am Frühstückstisch an unsere Gäste. Seit jeher gelten Quitten als Symbol für Liebe, Glück, Fruchtbarkeit, Klugheit, Beständigkeit und Unvergänglichkeit. 
Monatliches Archiv des Oktober, 2010
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Frische Kastanien
Jetzt ist Sturm Zeit im Steirischen Vulkanland.

Kastanien "klauben"
Das bedeutet aber nicht, dass es so windig ist bei uns; nein ganz im Gegenteil! Als Sturm wird nach der Weinlese die erste Gährung des Weines bezeichnet. Sturm ist naturtrüb und eigentlich ein reines Naturprodukt! Je nach Weinsorte in weiß oder rot. Man sollte beim Genuss vom Sturm doch auch vorsichtig sein, denn so manchen steigt er durch die Gährstoffe zu rasch in den Kopf! Perfekt dazu passen Kastanien. Im Herbst wenn das Laub sich bunt färbt sind auch die Edel-Kastanien “zeitig”. Sie fallen in ihrer stacheligen Hülle zu Boden und warten darauf “auf geklaubt” zu werden. Und dann geht es ans Braten!

Peter mit selbstgebasteltem Kastanien-Ofen
Am besten schmecken sie, wenn man sie über offenem Feuer brät, so wie wir es im Gästehaus Dobida machen! Peter hat eine Leidenschaft dafür entwickelt und sich seinen eigenen Ofen dafür gebastelt. Die Bratpfanne weisst Zacken nach innen auf, somit erspart man sich das mühevolle Einschneiden der Kastanien! Die Kastanien kann man nicht nur braten, sondern damit kann man auch Kastanientorten, -kuchen oder auch Kastanienreis machen! Sehr lecker! Das Kastanienbraten ist in unserer Region weit verbreitet, da kann es schon passieren, dass man bei einem gemütlichen Spaziergang auf diese Leckerei trifft!

Kastanien und Sturm im Gästehaus Dobida
Zumindest einmal im Jahr zum Muttertag stehen die meisten Männer vor ihren Griller. Es gibt sie in den verschiedensten Ausführungen. Beheizt mit Holz, Kohle, Strom oder Gas nur zum einfachen hinstellen aus Metall oder als Bausatz vom Baumarkt zum Selbermachen.
Wir vom Ferienhaus Zotter haben uns einen Griller selbst gemauert. Neben unserer Terrasse haben wir den Standort für den Griller gewählt. Nach einem Gespräch mit einem Hafner war das Fundament schnell Betoniert und der Sockel wurde mit alten Maurerziegeln gemauert. Kaum waren die letzten Ziegel gemauert und der Mörtel trocken wurde schon das erste Mal eingeheizt. Danach wurde noch Verputzt und die Fugen vom Sockel aufgefüllt und gereinigt.
Bei so mancher Grillparty mit unsern Gästen hat der Griller gezeigt was so in ihm steckt und wie er bedient werden sollte. Nach dem Grillen kann man am Abend weiterheizen das gibt ein romantisches Licht und angenehme Wärme zum sitzen.
Die Kindergartenkinder waren am Kürbishof. Jedes Kind suchte sich einen Kürbis aus, einen Steirischen Ölkürbis. Der Ölkürbis ist zwar kein typischer Halloween-Kürbis, aber auch groß genug um darin ein Kürbisgesicht zu schnitzen. Und Ölkürbisse gibt es am Kürbishof Gartner ntürlich genug. Die Kindergärtnerin schnitt den Deckel herunter und jedes Kind höhlte vorsichtig seinen Kürbis aus. Das Fruchtfleisch bekamen die Ziegen und die wertvollen Kürbiskerne wurden getrocknet und später zum Brot- oder Kuchenbacken verwendet. Aus ca. 2,2 kg Kernen könnte man auch 1 Liter Steirisches Kürbiskernöl pressen.
Dann schnitzten die Kindergartenpädagoginnen Barbara & Daniela in jeden Kürbis Augen, Nase und einen lustigen oder grimmigen Mund. Zur Stärkung gabe es eine köstliche Kürbiscremesuppe. Jedes Kind durfte seinen Kürbis mit nach Hause nehmen und einige Kürbigesichter erleuchten nun jeden Abend.

Im vergangenen Jahr noch wegen Schlechtwetter abgesagt, hat es diesmal geklappt. Am 23.September fand die erste Vollmondlese am Weinbauernhof Klöckl in Klöch statt. Daran haben ca. 40 Personen teilgenommen. Gelesen wurde die Sorte Riesling. Schon am Nachmittag hat Weinbaumeister Fredi Klöckl die Trauben inspiziert und alles für den Abend vorbereitet. Endlich war es so weit. Die vielen Helfer waren im Handumdrehen mit der Lese fertig. Nach getaner Arbeit setzte man sich gemütlich im Koststüberl bei Topfenflecken und Sturm zusammen. Der daraus gewonnene Wein kommt ab Ende Februar in den Verkauf. Viele Vollmondleser haben sich bereits einige Flaschen reserviert.







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