Würde ich die neuen Werte für die „Hausmanufaktur” nennen. Es hat lange gedauert, bis der Wert des „Selbstgemachten“ in den Köpfen wieder erwachte. So dunkel kann ich mich erinnern, das wir zu Hause nur Hausmanufaktur hatten. Es war selbstverständlich, etwas aus dem Garten zu holen, und nach den Jahreszeiten den Küchenplan zu erstellen. Für den Winter wurde fleißig eingelegt.. Zb die Gurken, krumme kleine grüne Dinger, die man in der Früh pflückte, jeden zweiten Tag, damit sie ja nicht zu groß wurden!
Das ist alles ohne Tunnel geworden, oder die Tomaten. Ich kann mich nicht daran erinnern, das wir ein Dach über die Tomaten Stöcke hatten. Für uns war das „normal“. Es war etwas besonderes wenn wir Bananen oder Orangen bekamen. Jetzt nach all den Jahren weiß ich wie viel an Wertigkeit, unsere Eltern uns im Unterbewusstsein mitgegeben haben. Durch meinen Sohn Peter Troissinger, er ist Koch im „Steirereck Wien“ , hat beim (Wippl Stefan Gasthof Fink ) gelernt. Dadurch habe ich wieder einen anderen Zugang zu unseren Produkten bekommen.
Er ist immer zur Oma und hat sie nach ihren Rezepten gefragt….Unsere Kinder müssen vielfach diese Werte wieder lernen, weil wir vergessen und verlernt haben, was uns unsere (Eltern, Großeltern) vorgelebt haben. Für mich eine sehr positive Entwicklung, dass die „Hausarbeit- Küchenarbeit “ ihren Wert bekommt, der ihr zusteht.
Ich möchte einen Aufruf von unserer Gruppe Vulkanlandurlaub.at starten, alles was zuviel in den Hausgärten ist, doch den Wirten zu bringen. Was für ein Genuss, wenn man weiß, das kommt aus „Nachbars Garten“.
www.malerwinkl.com von Gabriele Troißinger



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