Verfasserarchiv des 'Altes_Gehoeft'

Gebäck mit Tradition – Lebkuchen aus Großmutters Küche

Advent, Weihnachten – keine andere Zeit lebt derart von Gewürzen und Düften.Da darf wohl der gute Lebkuchen aus Omas Küche nicht fehlen.Einfach und schnell zubereitet, noch dazu köstlich schmeckt dieser Lebkuchen.
Lebkuchenbusserln:

700 g Roggenmehl T. 960

400 g Staubzucker

160 g Honig

4 Eier

ca. 5 Esslöffel Milch

2 Kaffeelöfferl Natron

1 1/2 Pkt. Lebkuchengewürz

-Ei z. Bestreichen, Mandeln geschält zum Belegen

Zubereitung: Eier, Milch, Honig und Zucker schaumig mixen, restliche Zutaten dazumischen. Teig über Nacht zugedeckt kühl rasten lassen. Teig partienweise auswalken. Wichtig: nicht zu dünn – mind. 3 mm dick. Lebkuchen wird ansonsten fest, wenn er zu dünn ausgewalkt wird. Verschiedene Formen ausstechen, mit versprudeltem Ei bestreichen und Mandelstiften belegen. Lebkuchen bei 200 Grad nicht zu dunkel backen.Dieser Lebkuchen kann sofort gegessen werden, da er gleich weich ist. Lebkuchen in Dosen gut verschlossen aufbewahren.

matthias vom Alten Gehöft am Lormanberg Steiermark Österreich

Schließen Sie die Augen und riechen Sie………

Guten Appetit wünschen Maria Schöllauf
und ihr kleiner Küchenmeister Matthias.

Frühling im Steirischen Vulkanland – Eine Region voller Zauber

Frühling im Steirischen Vulkanland Österreich

Mai, ist das ein schöner Frühling! Die Natur hüllt uns in Blüten- und Duftwolken und wir genießen die warmen Sonnenstrahlen im Freien. 
Das  Steirische Vulkanland – ein kleines Paradies – lädt Sie ein. Begeben Sie sich auf die Reise uns lassen Sie sich von den Bildern inspirieren.
Herzlich willkommen!

Der Allerheiligenstriezel

„Allerheiligenstriezel“
Gebäck mit Tradition

Jahrhundertelang war es üblich, die Armen zu Allerheiligen mit Brot zu beschenken. Auch wenn dieser Brauch in Vergessenheit geraten ist, ist es in vielen Teilen Österreichs noch üblich, dass die Patenkinder an diesem Tag von ihrer “Godn” einen Striezel bekommen.
Sein Name erinnert daran, dass es in Zeiten geringeren Wohlstands üblich war, die weniger Begüterten zu Allerheiligen mit einem Striezel zu beschenken. Ursprünglich wurde die Brotspende dem Andenken der Toten gewidmet. Im Volksglauben war die Vorstellung verankert, die Verstorbenen müssten genauso wie die Lebenden Nahrung erhalten.
Peter Rosegger schildert, wie der Brauch im 19. Jahrhundert in der Steiermark abgelaufen ist: Schon ein paar Tage vor Allerheiligen wurde in den Bauernhäusern begonnen, die Striezel zu backen. Mehrere hundert Brote wurden vorbereitet. “Am Vorabend des Allerheiligenfestes nun ziehen die Armen in ganzen Familien scharenweise von Haus zu Haus, von Ort zu Ort, und jedes hat seinen Sack oder seinen Korb (…) Sie kommen ins Haus, sie stehen an der Türschwelle, sie grüßen mit dem vielstimmigen Ruf ‚Bitt gar schön um einen Allerheiligenstriezel!’”. Die “Striezelbettler” wurden von den Bauern mit Freude willkommen geheißen, denn eine große Anzahl von Heiligenstriezelsammlern galt als Vorbote eines gesegneten Jahres. Jedes “Vergelt’s Gott, Allerheiligen” sei, so der Glaube, für das Kornfeld mehr wert als ein guter Dünger.
Unsere Gäste am Alten Gehöft erfreuen sich alljährlich an meinem selbstgebackenen Allerheiligenstriezel.
Seit heuer hat meine Striezelwerkstatt einen Gehilfen. Enkerl Matthias werkt mit Eifer, hilft den Teig bearbeiten, in Rollen formen und bestreicht die fertigen Striezel mit Ei. Und der Hagelzucker darf natürlich auf keinem Striezel fehlen. Der gute Duft durchströmt die Küche und lässt das Wasser im Mund zusammenlaufen.
Schon zur Tradition geworden ist unser Striezelfrühstück am Allerheiligentag. Mit Butter bestrichen und hausgemachter Marillenmarmelade schmeckt uns der Striezel am besten.
Für jene, die ihren Allerheiligenstriezel selbst backen wollen lädt das folgende Rezept, welches von mir schon eine jahrzehntelange Erprobungsphase hat, zum Probieren ein. Viel Spaß und gutes Gelingen!

 

Allerheiligenstriezel zum Selberbacken        Rezept von Maria Schöllauf
Zutaten:                                                             Altes Gehöft am Lormanberg
500g Mehl (Universal od. ½ glatt, ½ griffig))
1 TL Salz
1 W Germ frisch (od. 1 Pkt. Trockenhefe)
etwas mehr als1/4 l Milch
60 g Kristallzucker, 1 Vanillezucker
60 g Butter

geriebene Zitronenschale (Biozitrone)
Ei zum Bestreichen – Hagelzucker zum Bestreuen
Zubereitung:
Aus den Zutaten einen Germteig bereiten und an einem warmen Ort rasten lassen. Einmal zusammenschlagen und erneut aufgehen lassen.
Den Teig durchkneten und in sechs gleich große Teile teilen.
Diese zu daumendicken, gleich langen Rollen formen, die an beiden Enden leicht spitz zulaufen sollen. Flechten der Rollen. Geflochtenen Striezel auf das mit Backpapier ausgelegte Blech geben und nochmals ca. 30 Minuten an einem warmen Ort gehen lassen.
Mit versprudeltem Ei bestreichen, mit Hagelzucker bestreuen. Bei 180° C ins vorgeheizte Backrohr geben und ca. 45 Minuten backen. Guten
Appetit!

 

Bilderbuch-Urlaub am Alten Gehöft am Lormanberg

Ein Sommer wie damals …

..und wieder war es Zeit, der Stadt den Rücken zu kehren und zur Familie Schöllauf auf den Lormanberg zu reisen.
Nach mittlerweile unserem dritten Urlaub in diesem Jahr auf dem Lormanberg habe ich den Eindruck, das es immer schöner wird und wir schon als so eine Art Freunde aufgenommen werden.
Die Häuser sind schön, die Umgebung ist schön, aber die Menschen, die uns allen dort den Urlaub ermöglichen und uns liebevollst betreuen, die sind das allerschönste.
Ich gratuliere euch sehr herzlich für das, was ihr da geschaffen habt und das ihr es mit uns teilt.
Robert, Uli & Sophia

Genuss auf der Terrasse des Presshauses am Alten Gehöft