Advent, Weihnachten – keine andere Zeit lebt derart von Gewürzen und Düften.Da darf wohl der gute Lebkuchen aus Omas Küche nicht fehlen.Einfach und schnell zubereitet, noch dazu köstlich schmeckt dieser Lebkuchen.
Lebkuchenbusserln:
700 g Roggenmehl T. 960
400 g Staubzucker
160 g Honig
4 Eier
ca. 5 Esslöffel Milch
2 Kaffeelöfferl Natron
1 1/2 Pkt. Lebkuchengewürz
-Ei z. Bestreichen, Mandeln geschält zum Belegen
Zubereitung: Eier, Milch, Honig und Zucker schaumig mixen, restliche Zutaten dazumischen. Teig über Nacht zugedeckt kühl rasten lassen. Teig partienweise auswalken. Wichtig: nicht zu dünn – mind. 3 mm dick. Lebkuchen wird ansonsten fest, wenn er zu dünn ausgewalkt wird. Verschiedene Formen ausstechen, mit versprudeltem Ei bestreichen und Mandelstiften belegen. Lebkuchen bei 200 Grad nicht zu dunkel backen.Dieser Lebkuchen kann sofort gegessen werden, da er gleich weich ist. Lebkuchen in Dosen gut verschlossen aufbewahren.

Schließen Sie die Augen und riechen Sie………
Guten Appetit wünschen Maria Schöllauf
und ihr kleiner Küchenmeister Matthias.
“Das Vulkanland zum Anbeißen” – so lautet der Titel des Presseberichts über unsere Landhäuser & Hotels in der Kleinen Zeitung. Das “Anbeißen” bezieht sich auf unsere vielen selbst gemachten Produkte, die wir unseren Gästen täglich am Frühstückstisch und auch zum mit nach Hause Nehmen anbieten. In unseren Hausmanufakturen veredeln wir dazu unser Obst, Gemüse und unsere Kräuter aus dem Hausgarten zu schmackhaften Marmeladen, Säften, Pestos, Chutneys, Tees und vielem mehr.
Und hier der Link zum Artikel “Erfolg mit Selbstgemachtem“, der in der WOCHE erschienen ist.

Die Weiden im näheren Umkreis sind alle abgeerntet, die Tage werden wieder länger und die Zeit der Winterruhe neigt sich dem Ende zu. Gerade rechtzeitig wurde meine in den vergangenen Wochen geflochtene Bugglkraxn fertig. Unser neuer Picknickkorb präsentiert sich in stolzer Größe und bietet genügend Platz um all die Leckereien für eine Mahlzeit im Grünen aufzunehmen. Mein Meisterwerk wartet schon darauf das erste Mal zum Picknick ausgeführt zu werden.


Jetzt, da der Korb fertig gestellt ist, atmet die ganze Familie auf, denn alle waren fleißig damit beschäftigt passende Weiden dafür zu schneiden und für das Flechten vorzubereiten. Geflochten wurde unter professioneller Anleitung immer an den Freitagabenden zwischen Neujahr und Rosenmontag im Haus der Vulkane in Stainz bei Straden. Nach und nach wurde aus der losen und unförmigen Ansammlung von Weiden eine Bugglkraxn. Dafür war vor allem viel Geduld und Kraft in den Fingern notwendig. Die Anstrengungen haben sich aber mehr als gelohnt, das Endprodukt kann sich sehen lassen und wir freuen uns auf unser erstes Picknick in der bunten Frühlingswiese.
Viele Eindrücke von den ersten Versuchen im Korbflechten gibt’s hier:
Photoalbum Vulkanlandurlaub
Stainzer Korbflechter in der Regionalzeitung Woche
Photos vom Korbflechten am 21.01.2011
So wie in alten Zeiten ernteten auch wir vom Ferienhaus Zotter heuer unseren Woarz ( Maiskolben) für unsere Ponys.
Zur Zeit wo es noch keine Mähdrescher gab, wurden die Hanggepflückten Woarzkolben in der Tenne (Schuppen) geleert und Abends trafen sich die Dorfleut im Schuppen und machten sich über die Woarzkolben her. 
Mit fleißigen Händen wurden die umschlingten Blätter bis auf ein paar vom Kolben ausgelöst. 2-3 ließ man am Kolben die danach zu je 4 Stück zusammengebunden wurden. Fertiggeknüpft wurden sie auf Stangen gefedelt und zum Trocknen aufgehängt.


Nach getaner Arbeit gab es eine kräftige Jause und Musik. Vor Jahren kamen die Lind’n (Blätter) in die Strohsäcken der Betten.
„Allerheiligenstriezel“
Gebäck mit Tradition
Jahrhundertelang war es üblich, die Armen zu Allerheiligen mit Brot zu beschenken. Auch wenn dieser Brauch in Vergessenheit geraten ist, ist es in vielen Teilen Österreichs noch üblich, dass die Patenkinder an diesem Tag von ihrer “Godn” einen Striezel bekommen.
Sein Name erinnert daran, dass es in Zeiten geringeren Wohlstands üblich war, die weniger Begüterten zu Allerheiligen mit einem Striezel zu beschenken. Ursprünglich wurde die Brotspende dem Andenken der Toten gewidmet. Im Volksglauben war die Vorstellung verankert, die Verstorbenen müssten genauso wie die Lebenden Nahrung erhalten.
Peter Rosegger schildert, wie der Brauch im 19. Jahrhundert in der Steiermark abgelaufen ist: Schon ein paar Tage vor Allerheiligen wurde in den Bauernhäusern begonnen, die Striezel zu backen. Mehrere hundert Brote wurden vorbereitet. “Am Vorabend des Allerheiligenfestes nun ziehen die Armen in ganzen Familien scharenweise von Haus zu Haus, von Ort zu Ort, und jedes hat seinen Sack oder seinen Korb (…) Sie kommen ins Haus, sie stehen an der Türschwelle, sie grüßen mit dem vielstimmigen Ruf ‚Bitt gar schön um einen Allerheiligenstriezel!’”. Die “Striezelbettler” wurden von den Bauern mit Freude willkommen geheißen, denn eine große Anzahl von Heiligenstriezelsammlern galt als Vorbote eines gesegneten Jahres. Jedes “Vergelt’s Gott, Allerheiligen” sei, so der Glaube, für das Kornfeld mehr wert als ein guter Dünger.
Unsere Gäste am Alten Gehöft erfreuen sich alljährlich an meinem selbstgebackenen Allerheiligenstriezel.
Seit heuer hat meine Striezelwerkstatt einen Gehilfen. Enkerl Matthias werkt mit Eifer, hilft den Teig bearbeiten, in Rollen formen und bestreicht die fertigen Striezel mit Ei. Und der Hagelzucker darf natürlich auf keinem Striezel fehlen. Der gute Duft durchströmt die Küche und lässt das Wasser im Mund zusammenlaufen.
Schon zur Tradition geworden ist unser Striezelfrühstück am Allerheiligentag. Mit Butter bestrichen und hausgemachter Marillenmarmelade schmeckt uns der Striezel am besten.
Für jene, die ihren Allerheiligenstriezel selbst backen wollen lädt das folgende Rezept, welches von mir schon eine jahrzehntelange Erprobungsphase hat, zum Probieren ein. Viel Spaß und gutes Gelingen!



Allerheiligenstriezel zum Selberbacken – Rezept von Maria Schöllauf
Zutaten: Altes Gehöft am Lormanberg
500g Mehl (Universal od. ½ glatt, ½ griffig))
1 TL Salz
1 W Germ frisch (od. 1 Pkt. Trockenhefe)
etwas mehr als1/4 l Milch
60 g Kristallzucker, 1 Vanillezucker
60 g Butter
geriebene Zitronenschale (Biozitrone)
Ei zum Bestreichen – Hagelzucker zum Bestreuen
Zubereitung:
Aus den Zutaten einen Germteig bereiten und an einem warmen Ort rasten lassen. Einmal zusammenschlagen und erneut aufgehen lassen.
Den Teig durchkneten und in sechs gleich große Teile teilen.
Diese zu daumendicken, gleich langen Rollen formen, die an beiden Enden leicht spitz zulaufen sollen. Flechten der Rollen. Geflochtenen Striezel auf das mit Backpapier ausgelegte Blech geben und nochmals ca. 30 Minuten an einem warmen Ort gehen lassen.
Mit versprudeltem Ei bestreichen, mit Hagelzucker bestreuen. Bei 180° C ins vorgeheizte Backrohr geben und ca. 45 Minuten backen. Guten Appetit!
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