Ostermarkt in der Geniesserei

Mit Frühlingsbeginn startet die Geniesserei in Weinberg bei Fehring in die Saison 2017. Familie Gartner und Team verwöhnt ihre Gäste mit köstlichen Mehlspeisen, vorwiegend wird das am Bauernhof geerntete Vulkanlandmehl verwendet. Aber auch die glutenfreie Buchweizenroulade ist ein Hit. Jeweils freitags bis sonntags von 14.00 – 20:0 Uhr ist die Cafe-Haus-Türe geöffnet, es gibt übrigens eine immer nett dekorierte Terrasse und verschiedene bäuerliche Köstlichkeiten zum Mitnehmen (Käse, Bauernbrot, Kunsthandwerk, …) Von 24. März bis 17. April gibt es einen regionalen Ostermarkt im Cafe. Falls Jemand ein Mitbringsl braucht, 15 dag Sonnenschein kann man hier erwerben. Bei der Radfahrt entlang des R11 – Raabtal-Radweges lohnt sich ein Abstecher in den Ort Weinberg.

Für die hochwertige Ausstattung des Lokals zeichnet übrigens der Nachbar und Tischlermeister Franz Gross. So wurden historische Elemente aus der Weinernte eingebaut, wie ein alter Presskorb an den Sitzelementen der Theke. Der Ort heißt Weinberg – an den ansteigenden Hügeln vom Raabtal gedeiht hervorragender Wein. Hier kann man auch vorzüglich wandern. Und das bekannte TUERI-Bett der Tischlerei kann natürlich in den Ferienwohnungen der Familie Gartner getestet werden.

Das Grüne Licht

Weithin sichtbar ist das Grüne Licht in den Vulkanland-Gemeinden das Symbol für die Ruhe und Rückbesinnung in der Vorweihnachtszeit.
Ein sorgfältig ausgewähltes weithin sichtbares Zeichen des christlichen Glaubens – etwa eine Kirche, ein Kreuz oder eine Kapelle – wird vom ersten Adventsamstag bis einschließlich 23. Dezember in grünes Licht gehüllt.

Auch alle Bürger des Vulkanlandes sind eingeladen, mit der Holzlaterne vor ihrem Hauseingang ein Zeichen des Stillen Advents zu setzen.
Statt der oft schrillen Außenbeleuchtung schmückt die Laterne mit ihrem natürlich flackernden, erhellenden und doch bescheidenen Licht den casino online Eingangsbereich von Häusern und Wohnungen.

Genießen Sie den Stillen Advent in den Vulkanlandurlaubsbetrieben
und bauen Sie sich Ihre eigene Holzlaterne!

Stiller Advent und Laternenbau im Sonnenhaus Grandl:

  • 2 x Nächtigung in Ferienwohnung oder Landhaussuite
  • 2 x Vulkanlandfrühstück für einen guten Start in den Tag
  • 1 x vorweihnachtliches Abendessen im Partnerrestaurant
  • Bauen einer Laterne mit dem Tischlermeister in der Werkstatt
  • Bratäpfel und Adventbäckerei

Weitere Adventangebote finden Sie direkt bei den Landhäusern & Hotels.

Broschüre „Stiller Advent“ zum Download

Kochkurs Wild im Sonnenhaus Grandl

Kochkurs im Sonnenhaus

Wildkochkurs im Sonnenhaus

dekorierter Herbsttisch

Eine kleine, feine Gruppe hat sich an diesem wunderschönen Spätherbstwochenende im Sonnenhaus Grandl eingefunden. Gemeinsames Verkochen von Wild zu einem Festmenü stand neben Landgenuss am Arbeitspapier. Mit im Gepäck Andrea & Roland Prinz vom Restaurant ILBIO.  Unter ihrer Anleitung wurde gemeinsam präpariert und vorbereitet, inkl. Geflügel rupfen und Reh abziehen. Herbstschätze der Natur, wie Hagebutten, Rosmarin, Chrysanthemen, Rosskastanien, Sanddorn, immergrüner Schneeball, Zieräpfel, Quitten und Efeu aus dem Garten zierten ihren dekorativen Festtisch in der „alten Presse“, Lebenskultur pur. In den Monaten November/Dezember und März/April kann das Landhaus für Kleingruppenkurse angemietet werden, eine schöne Ergänzung bildet die Weihnachtsausstellung Kornberg im nahe liegenden Renaissance-Schloss.

Unser Hausherr ist 40

Anläslich des 40. Geburtstages von Martin bekam er von den Schuhplattlern aus Paldau ein eher ungewöhnliches Geschenk.

Schon in der früh kamen Sie mit Traktoren und Werkzeugen und schnitten in unserem Wald einen großen Baum um.

Mit einem Stück Holz machten Sie ein Schwedenfeuer wo Trummer Johann vom Bauernstadl Eierspeise und Tee kochte.

Aus dem 2 Stück Holz schnitzte Johann Gutmann mit der Motorsäge ein Willkommensherz fürs Ferienhaus und eine Harmonika für Martin zum Geburtstag.

Gebäck mit Tradition – Lebkuchen aus Großmutters Küche

Advent, Weihnachten – keine andere Zeit lebt derart von Gewürzen und Düften.Da darf wohl der gute Lebkuchen aus Omas Küche nicht fehlen.Einfach und schnell zubereitet, noch dazu köstlich schmeckt dieser Lebkuchen.
Lebkuchenbusserln:

700 g Roggenmehl T. 960

400 g Staubzucker

160 g Honig

4 Eier

ca. 5 Esslöffel Milch

2 Kaffeelöfferl Natron

1 1/2 Pkt. Lebkuchengewürz

-Ei z. Bestreichen, Mandeln geschält zum Belegen

Zubereitung: Eier, Milch, Honig und Zucker schaumig mixen, restliche Zutaten dazumischen. Teig über Nacht zugedeckt kühl rasten lassen. Teig partienweise auswalken. Wichtig: nicht zu dünn – mind. 3 mm dick. Lebkuchen wird ansonsten fest, wenn er zu dünn ausgewalkt wird. Verschiedene Formen ausstechen, mit versprudeltem Ei bestreichen und Mandelstiften belegen. Lebkuchen bei 200 Grad nicht zu dunkel backen.Dieser Lebkuchen kann sofort gegessen werden, da er gleich weich ist. Lebkuchen in Dosen gut verschlossen aufbewahren.

matthias vom Alten Gehöft am Lormanberg Steiermark Österreich

Schließen Sie die Augen und riechen Sie………

Guten Appetit wünschen Maria Schöllauf
und ihr kleiner Küchenmeister Matthias.

Das Vulkanland zum Anbeißen

„Das Vulkanland zum Anbeißen“ – so lautet der Titel des Presseberichts über unsere Landhäuser & Hotels in der Kleinen Zeitung. Das „Anbeißen“ bezieht sich auf unsere vielen selbst gemachten Produkte, die wir unseren Gästen täglich am Frühstückstisch und auch zum mit nach Hause Nehmen anbieten. In unseren Hausmanufakturen veredeln wir dazu unser Obst, Gemüse und unsere Kräuter aus dem Hausgarten zu schmackhaften Marmeladen, Säften, Pestos, Chutneys, Tees und vielem mehr.

Und hier der Link zum Artikel „Erfolg mit Selbstgemachtem„, der in der WOCHE erschienen ist.

Pressebericht

Korbflechten in Stainz

Die Weiden im näheren Umkreis sind alle abgeerntet, die Tage werden wieder länger und die Zeit der Winterruhe neigt sich dem Ende zu. Gerade rechtzeitig wurde meine in den vergangenen Wochen geflochtene Bugglkraxn fertig. Unser neuer Picknickkorb präsentiert sich in stolzer Größe und bietet genügend Platz um all die Leckereien für eine Mahlzeit im Grünen aufzunehmen. Mein Meisterwerk wartet schon darauf das erste Mal zum Picknick ausgeführt zu werden.
KorbflechtenFertige Kraxn
Jetzt, da der Korb fertig gestellt ist, atmet die ganze Familie auf, denn alle waren fleißig damit beschäftigt passende Weiden dafür zu schneiden und für das Flechten vorzubereiten. Geflochten wurde unter professioneller Anleitung immer an den Freitagabenden zwischen Neujahr und Rosenmontag im Haus der Vulkane in Stainz bei Straden. Nach und nach wurde aus casino pa natet der losen und unförmigen Ansammlung von Weiden eine Bugglkraxn. Dafür war vor allem viel Geduld und Kraft in den Fingern notwendig. Die Anstrengungen haben sich aber mehr als gelohnt, das Endprodukt kann sich sehen lassen und wir freuen uns auf unser erstes Picknick in der bunten Frühlingswiese.
Viele Eindrücke von den ersten Versuchen im Korbflechten gibt“s hier:
Photoalbum Vulkanlandurlaub
Stainzer Korbflechter in der Regionalzeitung Woche
Photos vom Korbflechten am 21.01.2011

Brauchtum erhalten

So wie in alten Zeiten ernteten auch wir vom Ferienhaus Zotter heuer unseren Woarz ( Maiskolben) für unsere Ponys.

Zur Zeit wo es noch keine Mähdrescher gab, wurden die Hanggepflückten Woarzkolben  in der Tenne (Schuppen) geleert und Abends trafen sich die Dorfleut im Schuppen und machten sich über die Woarzkolben her. Woazstrizel

Mit fleißigen Händen wurden die umschlingten Blätter bis auf ein paar vom Kolben ausgelöst. 2-3 ließ man am Kolben die danach zu je 4 Stück zusammengebunden wurden. Fertiggeknüpft wurden sie auf Stangen gefedelt und zum Trocknen aufgehängt.

Nach getaner Arbeit gab es eine kräftige Jause und Musik. Vor Jahren kamen die Lind’n (Blätter) in die Strohsäcken der Betten.

Der Allerheiligenstriezel

„Allerheiligenstriezel“
Gebäck mit Tradition

Jahrhundertelang war es üblich, die Armen zu Allerheiligen mit Brot zu beschenken. Auch wenn dieser Brauch in Vergessenheit geraten ist, ist es in vielen Teilen Österreichs noch üblich, dass die Patenkinder an diesem Tag von ihrer „Godn“ einen Striezel bekommen.
Sein Name erinnert daran, dass es in Zeiten geringeren Wohlstands üblich war, die weniger Begüterten zu Allerheiligen mit einem Striezel zu beschenken. Ursprünglich wurde die Brotspende dem Andenken der Toten gewidmet. Im Volksglauben war die Vorstellung verankert, die Verstorbenen müssten genauso wie die Lebenden Nahrung erhalten.
Peter Rosegger schildert, wie der Brauch im 19. Jahrhundert in der Steiermark abgelaufen ist: Schon ein paar Tage vor Allerheiligen wurde in den Bauernhäusern begonnen, die Striezel zu backen. Mehrere hundert Brote wurden vorbereitet. „Am Vorabend des Allerheiligenfestes nun ziehen die Armen in ganzen Familien scharenweise von Haus zu Haus, von Ort zu Ort, und jedes hat seinen Sack oder seinen Korb (…) Sie kommen ins Haus, sie stehen an der Türschwelle, sie grüßen mit dem vielstimmigen Ruf ‚Bitt gar schön um einen Allerheiligenstriezel!'“. Die „Striezelbettler“ wurden von den Bauern mit Freude willkommen geheißen, denn eine große Anzahl von Heiligenstriezelsammlern galt als Vorbote eines gesegneten Jahres. Jedes „Vergelt’s Gott, Allerheiligen“ sei, so der Glaube, für das Kornfeld mehr wert als ein guter Dünger.
Unsere Gäste am Alten Gehöft erfreuen sich alljährlich an meinem selbstgebackenen Allerheiligenstriezel.
Seit heuer hat meine Striezelwerkstatt einen Gehilfen. Enkerl Matthias werkt mit Eifer, hilft den Teig bearbeiten, in Rollen formen und bestreicht die fertigen Striezel mit Ei. Und der Hagelzucker darf natürlich auf keinem Striezel fehlen. Der gute Duft durchströmt die Küche und lässt das Wasser im Mund zusammenlaufen.
Schon zur Tradition geworden ist unser Striezelfrühstück am Allerheiligentag. Mit Butter bestrichen und hausgemachter Marillenmarmelade schmeckt uns der Striezel am besten.
Für jene, die ihren Allerheiligenstriezel selbst backen wollen lädt das folgende Rezept, welches von mir schon eine jahrzehntelange Erprobungsphase hat, zum Probieren ein. Viel Spaß und gutes Gelingen!

 

Allerheiligenstriezel zum Selberbacken        Rezept von Maria Schöllauf
Zutaten:                                                             Altes Gehöft am Lormanberg
500g Mehl (Universal od. ½ glatt, ½ griffig))
1 TL Salz
1 W Germ frisch (od. 1 Pkt. Trockenhefe)
etwas mehr als1/4 l Milch
60 g Kristallzucker, 1 Vanillezucker
60 g Butter

geriebene Zitronenschale (Biozitrone)
Ei zum Bestreichen – Hagelzucker zum Bestreuen
Zubereitung:
Aus den Zutaten einen Germteig bereiten und an einem warmen Ort rasten lassen. Einmal zusammenschlagen und erneut aufgehen lassen.
Den Teig durchkneten und in sechs gleich große Teile teilen.
Diese zu daumendicken, gleich langen Rollen formen, die an beiden Enden leicht spitz zulaufen sollen. Flechten der Rollen. Geflochtenen Striezel auf das mit Backpapier ausgelegte Blech geben und nochmals ca. 30 Minuten an einem warmen Ort gehen lassen.
Mit versprudeltem Ei bestreichen, mit Hagelzucker bestreuen. Bei 180° C ins vorgeheizte Backrohr geben und ca. 45 Minuten backen. Guten
Appetit!

 

Sturm und Kastanien

Frische Kastanien
Frische Kastanien

Jetzt ist Sturm Zeit im Steirischen Vulkanland.

Kastanien "klauben"
Kastanien "klauben"

Das bedeutet aber nicht, dass es so windig ist bei uns; nein ganz im Gegenteil! Als Sturm wird nach der Weinlese die erste Gährung des Weines bezeichnet. Sturm ist naturtrüb und eigentlich ein reines Naturprodukt! Je nach Weinsorte in weiß oder rot. Man sollte beim Genuss vom Sturm doch auch vorsichtig sein, denn so manchen steigt er durch die Gährstoffe zu rasch in den Kopf! Perfekt dazu passen Kastanien. Im Herbst wenn das Laub sich bunt färbt sind auch die Edel-Kastanien „zeitig“. Sie fallen in ihrer stacheligen Hülle zu Boden und warten darauf „auf geklaubt“ zu werden. Und dann geht es ans Braten!

Kastanienbraten im Gästehaus Dobida

Am besten schmecken sie, wenn man sie über offenem Feuer brät, so wie wir es im Gästehaus Dobida machen! Peter hat eine Leidenschaft dafür entwickelt und sich seinen eigenen Ofen dafür gebastelt. Die Bratpfanne weisst Zacken nach innen auf, somit erspart man sich das mühevolle Einschneiden der Kastanien! Die Kastanien kann man nicht nur braten, sondern damit kann man auch Kastanientorten, -kuchen oder auch Kastanienreis machen! Sehr lecker! Das Kastanienbraten ist in unserer Region weit verbreitet, da kann es schon passieren, dass man bei einem gemütlichen Spaziergang auf diese Leckerei trifft!

Kastanien und Sturm
Kastanien und Sturm im Gästehaus Dobida